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Integration/Inklusion

Von der Integration zur Inklusion

Von der Integration zur Inklusion - unsere Anfänge

Schon mit Beginn des Schuljahres 2003/04 wurden in unserer Schule Kinder mit erhöhtem Förderbedarf zusammen mit anderen Kindern in jeweils einer Ganztagsklasse eines Jahrgangs unterrichtet. Das Konzept für diesen gemeinsamen, individualisierenden Unterricht  gründete auf langjährigen Kooperationserfahrungen mit den Außenklassen des Sonderpädagogischen Förderzentrums Würzburg (SFZ), die  in unserem Haus untergebracht waren. Die Zusammenarbeit unserer Lehrkräfte mit den Leiterinnen dieser Diagnose-/Förderklassen und dem mobilen sonderpädagogischen Dienst aus dem Förderzentrum (MSD) gestaltete sich immer intensiver in Richtung einer integrativen Beschulung der Kinder.

Der Ganztag wurde als der richtige Lernort für den gemeinsamen Weg durch die Grundschule gewählt, da hier durch die Spiel- und Tischgemeinschaften eine intensivere Begegnungsform gefördert wird und qualitativ hochwertige Kontakte entstehen.

Die Aufhebung des lernzielgleichen Unterrichts durch eine Änderung des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes brachte das gemeinsame Lernen noch besser voran. Ursache für die Änderung des BayEUG war die Unterzeichnung der UN-Behinderten-rechtskonvention durch Deutschland im Jahr 2006. Auch Bayern machte sich auf den Weg inklusive Beschulung zu ermöglichen.

Seit dem Schuljahr 2011/12 sind wir eine Schule mit dem Schulprofil Inklusion.

Kinder mit besonderen Bedürfnissen werden in allen Klassen unserer Schule aufgenommen und auf unterschiedliche Weise unterstützt:

Einige der Kinder besuchen Klassen mit einem festen Lehrertandem, erhalten Hilfen durch die Förderlehrerinnen oder werden am Nachmittag durch Einzelintegrationshelfer im engen Kontakt mit der Lehrkraft eigens betreut und gefördert. Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf können beim Lernen unter den Voraussetzungen des § 35 a SGB VIII oder § 53 SGB XII von einem Schulbegleiter unterstützt werden.

Durch offene Unterrichts- und individuelle Lernformen in den Fächern Mathematik, Deutsch und Heimat- und Sachunterricht lernen die Kinder auf ihre Weise, so dass jeder Schüler auf seinem Weg gehen, Fortschritte erleben und stark werden kann.